Bildungs­gänge4:
Maschinen­bau,
Gesundheit & Soziales,
Ernährungs­wissenschaft,
Mechaniker

Berufsschule

Berufsschule 

Ausbildungsmöglichkeiten an unserem Beruflichen Schulzentrum

Automobilkaufmann/frau – Industriemechaniker/in – Konstruktionsmechaniker/in – Zerspanungsmechaniker/in – Fertigungsmechaniker/in – Anlagenmechaniker/in – Fahrradmonteur/in – Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in – Kraftfahrzeugmechatroniker/in – Zweiradmechatroniker/in

Allgemeines zur Berufsschule

Die Berufsschule ist eine eigenständige Schulart im Bereich der berufsbildenden Schulen in Sachsen. Die Berufsschule hat die Aufgabe, im Rahmen der Berufsvor­bereitung, der Berufsausbildung oder Berufsausübung vor allem berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln und die allgemeine Bildung zu vertiefen und zu erweitern. Sie führt als gleichberechtigter Partner gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben und anderen an der Berufsausbildung Beteiligten zu berufsqualifizierten Abschlüssen.

Die Berufsschule ist in der dualen Berufsausbildung gleichberechtigter Partner der betrieblichen Ausbildung. Gleichzeitig schafft sie für berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag die Möglichkeit, das Berufsgrundbildungsjahr oder das Berufsvorbereitungsjahr zu besuchen.

Voraussetzungen

Die Berufsschule muss jeder besuchen, der die Schulpflicht erfüllt hat, aber noch berufsschulpflichtig ist und einen Ausbildungsvertrag unterzeichnet hat. (Ein bestimmter Schulabschluss wird nicht vorausgesetzt, an der Berufsschule können auch allgemeine Schulabschlüsse erworben werden, siehe unten)

Dauer der Ausbildung

Die Berufsschule dauert je nach Ausbildungsberuf zwei bis dreieinhalb Jahre. Die Ausbildung gliedert sich in eine Grundstufe (1. Ausbildungsjahr) und Fachstufen (alle weiteren Ausbildungsjahre). Dabei erfolgt der Unterricht im berufsübergreifenden und dem berufsbezogenen Bereich.

Unterrichtsorganisation

Der Unterricht an einer Berufsschule kann an einzelnen Wochentagen oder in mehrwöchigen Unterichtsabschnitten (im Blockunterricht) durchgeführt werden. Wenn der Unterricht an einzelnen Wochentagen stattfindet, haben die Berufsschulklassen in der Regel im ersten und zweiten Ausbildungsjahr je zwei Unterrichtstage an der Berufsschule, im dritten und vierten Ausbildungsjahr je einen Unterrichtstag pro Woche. Beim Blockunterricht werden zusammenhängende Unterrichtsabschnitte von mehreren Wochen gebildet.

Inhalte

Im berufsübergreifenden Bereich erfolgt der Unterricht in den Fächern:

Deutsch/Kommunikation, Englisch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskunde, Religion/Ethik, Sport.

Im berufsbezogenen Bereich erfolgt die Ausbildung in Fächern bzw. Handlungs-/Lernfeldern entsprechend der Rahmenlehrpläne der ca. 370 anerkannten Ausbildungsberufe.

Prüfungen

Die Berufsschule als eigenständiger Lernort vermittelt zwar berufsbezogene Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, sie nimmt jedoch selbst keine Prüfungen im dualen System der beruflichen Bildung ab. Berufstheoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten werden durch die zuständige Kammer, in der Regel die Industrie- und Handelskammer (IHK) oder die Handwerkskammer (HWK), geprüft.

Allgemeine Abschlüsse

Besitzen Schüler noch keinen Hauptschulabschluss, so wird ihnen im Abschlusszeugnis der Berufsschule bestätigt, dass sie einen Bildungsgrad erreicht haben, der dem Hauptschulabschluss entspricht. Der mittlere Bildungsabschluss wird auf Antrag zuerkannt, wenn ein befriedigendes Gesamtergebnis in der Kammerprüfung erzielt und im Abschlusszeugnis der Berufsschule eine Durchschnittsnote von mindestens 3,0 erreicht wird.

ANTRÄGE - BERUFSSCHULE
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Antrag auf Ausnahme­genehmigung (Fachklassen­standort)

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