Projekte

Lions Quest

Die Karl-Heine-Schule ist eine von bundesweit zwölf Pilotschulen, die das Lebenskompetenzprogramm Lions-Quest „Erwachsen handeln“ testen.

Das Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“ ist seit über 15 Jahren erfolgreich an deutschen Schulen etabliert und stärkt nachweislich die Lebenskompetenzen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren. Nun haben sich das Hilfswerk der Deutschen Lions e.V. und die Lions Clubs in Deutschland entschlossen – auf der Basis von Lions-Quest „Erwachsen werden“ – ein zusätzliches Unterrichtsprogramm für ältere Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. Das Programm mit dem Titel Lions-Quest „Erwachsen handeln“ soll in den höheren Klassen der Sekundarstufe I und vorrangig in der Sekundarstufe II eingesetzt werden.

Eine Befragung von Schulleitern hat ergeben, dass Lebenskompetenzen zwar vielfach an deutschen Schulen vermittelt werden, jedoch selten bei älteren Schülern. Um diese Lücke zu schließen, entwickelt derzeit ein Team Unterrichtsmaterialien und wird diese zunächst an ausgewählten Pilotschulen, darunter an der Karl-Heine-Schule – Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig, bundesweit testen. „Es geht dabei auch darum, besonders benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene nachhaltig für ihre weitere Biografie zu stärken. Auf diese Weise können wir gesamtgesellschaftlich integrativ wirken“, betont der Lions-Quest-Vorstand, auf dessen Engagement die neue Ausrichtung maßgeblich zurückzuführen ist. Finanziert wird Lions-Quest „Erwachsen handeln“ von der internationalen Lions Stiftung (LCIF) sowie den Lions Clubs in Deutschland und mit großzügiger Unterstützung des Kooperationspartners Peter Ustinov Stiftung.

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Bankenplanspiel

Fünf Schüler des beruflichen Gymnasiums der Karl-Heine-Schule nehmen am Bankenplanspiel teil.

Der Schülerwettbewerb „Schulbanker” ist ein Planspiel, welches durch den Bankenverbandes deutscher Banken geleitet wird und in diesem Schuljahr schon zum vierzehnten Male ausgetragen wurde. Das Prinzip dieser Simulation ist, dass ein Team, bestehend aus vier Teilnehmern, eine fiktive Bank leiten muss. Im Einzelnen geht es dabei um Bilanzieren, Wirtschaften, die jeweilige Bank vermarkten und die richtigen Geschäftsentscheidungen treffen. Gegliedert war das Planspiel in Vor- und Hauptrunde. Das heißt, wer nach der Vorrunde, bestehend aus sechs Geschäftsperioden nicht unter den 20 besten Teams lag, für den war das Spiel vorzeitig beendet. Das schwierige war dabei, dass Fehlentscheidungen nur schwer korrigiert werden konnten, da alle Geschäftsperioden miteinander verknüpft waren.

Für zwei Teams des Beruflichen Gymnasiums der Karl-Heine-Schule reichte es in der ersten Teilnahme am Wettbewerb nicht für die Hauptrunde. Trotzdem machte es den Teams sichtlich Spaß, unter den rund 4.000 Schüler in 856 Teams aus Deutschland, Belgien, der Schweiz, Spanien und Italien zu wetteifern. Ein besonderer Dank gilt den beiden Teams, stellvertretend an die Teamleiter Lars Wochatz (GSGy10) und Teamleiter Philipp Epler (TGy10).

Genial Sozial

Karl-Heine-Schüler erarbeiten 1.219,50 €uro für eine bessere Welt

„Unsere Welt ist nicht perfekt. Und wer von uns hatte noch nicht den Wunsch, sie zu verändern? Wir wollen helfen – aber wo damit anfangen? Menschen in sozialen Projekten arbeiten daran, die Welt ein klein wenig gerechter zu machen. Das kostet Geld – aber wo soll es herkommen?“

Am Aktionstag genialsozial 2011 am 05. Juli 2011, am letzten Dienstag vor den großen Sommerferien, haben Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums der Karl-Heine-Schule – BSZ der Stadt Leipzig einen Tag lang gearbeitet, um Geld für soziale Projekte zu sammeln.

Die Schülerinnen und Schüler suchten sich für diesen einen Tag im Jahr eine Arbeit bei Unternehmen, Institutionen oder auch Privatpersonen. Das Geld, das ihnen für die geleistete Arbeit zusteht, wurde von den Arbeitgebern an genialsozial überwiesen. Insgesamt konnten allein von „unseren“ Schülerinnen und Schülern 1.219, 50 €uro erarbeitet werden. Darauf sind wir richtig stolz!

Insgesamt kann die Sächsische Jugendstiftung in diesem Jahr soziale Projekte mit 350.000 €uro unterstützen, 25.000 €uro gehen als Soforthilfe an die Menschen am Horn von Afrika. Der Löwenanteil, so entschieden die teilnehmenden Jugendlichen, wird jedoch helfen, eine Medizinschule in Tibet zu bauen, Mikrokredite an Jugendgruppen und junge Frauen in Tansania zu vergeben und vier Schulen in Indonesien mit Wasser und Sanitäreinrichtungen zu versorgen sowie regionale Projekte hier in Sachsen zu unterstützen.

Vielen Dank an alle engagierten Schülerinnen und Schüler!

Bunte Bauzäune

Schüler bemalen Absperrungen am Leuschner-Platz.
 

Vom 28.-29.9.2010 bemalten zwanzig Schülerinnen und Schüler der Klasse EGy10 Teile des Bauzaunes am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz. Die Schülerinnen und Schüler entwarfen die Motive gemeinsam mit Ihrem Kunstlehrer und setzten ihre Ideen mit viel Freude um.